Banken sollen vor Milliardenverlusten bewahrt werden

Deutsche Banken machen Profit, bei den Milliardenkrediten, die Griechenland erhalten hat. Deshalb ist die Bundesregierung durchaus bereit, Griechenland mehr Zeit zu zugestehen, um die Schuldenkrise zu bewältigen. Der Finanzstaatssekretär Steffen Kampeter (CDU) vertrat in einem Interview die Meinung, man könne Griechenland nicht schon wenige Monate nach Beginn des griechischen Reformprogramms jetzt einfach bankrott gehen lassen. Er gab ebenfalls zu bedenken, dass es für die Aktionäre der deutschen Banken zu einem sehr großen Verlust käme, wenn auf die von privater griechischer Seite zur Verfügung gestellten Kredite jetzt verzichtet würde.
Die Stabilität des deutschen Finanzwesens und die Verhinderung von Milliardenverlusten könne nur gewährleistet werden, wenn man Griechenland weiterhin Hilfe zu teil kommen lässt, trotz der Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 30 Milliarden Euro, gegenüber Deutschland.

Der Wirtschaftsexperte der Grünen im Europaparlament, Sven Giegold, übte an der Bundesregierung Kritik, er meinte, dass die Bürger über den Ernst der Lage hinweggetäuscht würden, und dass man auf jeden Fall mit einer, für Deutschland teuren Lösung, rechnen müsse. Es sei auch nicht angebracht, über einen Austritt Griechenlands aus der Euro–Zone zu diskutieren. Dies hätte unweigerlich einen Konkurs des griechischen Bankensystems zur Folge. Weiterhin wären die sowieso schon angeschlagenen Länder wie Portugal und Spanien dann noch mehr von einem Zusammenbruch gefährdet.

You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply